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Die Zivilschutzorganisation (ZSO) Brugg Region besteht aus den 19 Gemeinden Birr, Birrhard, Bözberg, Brugg, Habsburg, Hausen, Lupfig, Mönthal, Mülligen, Remigen, Riniken, Rüfenach, Schinznach-Bad, Schinznach, Thalheim, Veltheim, Villigen, Villnachern und Windisch. Leitgemeinde ist die Stadt Brugg.

ZSO Brugg Region – „Immer vorne dabei …“

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Einsatz zugunsten Eidgenössisches Turnfest 2019

Neben den Turnerinnen und Turnern werden dieses Jahr auch rund 65’000 Besucher zu den Festaktivitäten erwartet. Mitten drin unterstützt die ZSO Brugg Region in der Woche vom 27. bis 31. Mai mit drei Zügen des Fachbereichs Unterstützung tatkräftig die Vorbereitungen.

Unter der Leitung des Kommandanten Stv. David Henzmann bewältigen die rund 100 Angehörigen des Zivilschutzes verschiedene Aufgaben, welche in Absprache mit dem Platzchef (ein Mitglied des Organisations-Komitees des Eidgenössischen Turnfests) täglich abgestimmt werden. Auch bei strömendem Regen, wie sich heute feststellen lässt. Die Einsatzleitung gibt die erhaltenen Aufträge an ihre drei Zugführer und diese anschliessend an ihre vier Gruppenführer sowie deren acht Angehörigen des Zivilschutzes weiter. Ein Zugführer ist dabei für die Sicherheit vor Ort verantwortlich und zwei Zugführer teilen die Abschnitte der zugeteilten Aufgaben unter sich auf. Typische Aufträge sind:

• Aufbau von grossen Zelten

• Aufbau von Tribünen

• Verlegen von Holz- und Kunststoffböden

Die Aufgaben mögen auf den ersten Blick trivial erscheinen, beinhalten sie jedoch ein erhebliches Gefahrenpotential. Beim Zeltaufbau wird mit schweren Gerätschaften und Fahrzeugen wie Hebebühnen, Traktoren und Staplern hantiert. Der Aufbau einer Tribüne erfordert Spezialkenntnisse, welche Angehörige des Zivilschutzes beispielsweise in Form eines Kurses zur Absturzsicherung vorweisen müssen.  Wie komplex die Arbeiten sind, zeigt sich, indem nur ein Zelt pro Tag aufgebaut werden kann. 

Auf welche Herausforderung stossen die Zugführer bei der Bewältigung ihrer zugeteilten Aufgaben am häufigsten? Dazu der Zugführer Thomas Zimmermann: „Bei so einem grossen Gebiet und bei der Anzahl an Personen bei drei Zügen ist es eine echte Herausforderung, die Arbeiten so zu verteilen, dass jeder einzelne gut ausgelastet ist und die Arbeiten falls möglich abwechslungsreich gestaltet sind. Ebenfalls kann die Zusammenarbeit zwischen dem Organisations-Komitee, der Armee (z.B. in den Sprachdifferenzen Französisch – Deutsch) und der ZSO Brugg Region eine spannende Herausforderung darstellen. Es freut uns aber jeden Tag zeigen zu können, dass wir als Zivilschutzorganisation bestens organisiert sind und das Vertrauen in uns mit der gezeigten Leistung stärken können“

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85 Zivilschützer aus den drei Organisationen leisteten Tag- und Nachtarbeit in San Bernardino

Gearbeitet wurde in der Regel tagsüber. Mitunter folgte eine spektakuläre Nachtübung: Die Pioniere durchkämmten den dunklen Gebirgswald auf der Suche nach «Vermissten» – eine Probe für den Ernstfall. Der Einsatzleiter, David Henzmann, zeigt sich hernach begeistert: «Unsere Leute erbrachten eine Wahnsinnsleistung.» Das Kommando spendierte nach dem 14-Stunden-Tag eine kalte Platte und ein Bier. Eine sozial wertvolle Zusammenarbeit, welche sich laut Führung auch positiv auf die Arbeitseffizienz auswirkte.

Der Zivilschutz nutzte für den Dienst im Gebirge Synergien mit der Schweizer Armee. Diese organisierte Lasten- und Mannschaftstransporte mit einem Super Puma. So war es den Pionieren bei gutem Wetter vergönnt, sich mittels Helikopter zu den weit abgelegenen Baustellen zu verschieben – sie ersparten sich den mehrstündigen Fussmarsch und nutzten die Zeit für die Arbeit vor Ort. Die Armeeangehörigen ihrerseits konnten damit Trainingsflüge absolvieren. Eine Woc